23.05.2013

Projekt Flyer Elterntaxi

Als "Elterntaxi" werden die Autos bezeichnet, mit denen Eltern ihre Kinder zur Schule oder zum Kindergarten bringen bzw. dort wieder abholen.

Eigentlich sollten Kinder den Schulweg selbständig und zu Fuss bewerkstelligen (sofern kein Schulbus vorgesehen ist). Dieser selbständig zurückgelegte Schulweg gibt den Kindern nicht nur die notwendige Sicherheit und Routine, sich im Strassenverkehr zu bewähren. Es hat auch eine starke soziale Komponente, da auf Hin- bzw. Rückweg vielerlei Kontakte mit den anderen Kindern möglich werden. Auch der ökologische Aspekt ist letztendlich nicht zu vernachlässigen. Polizei, Schulen und Fachleute propagieren daher ganz klar, dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule fahren sollten.

Leider kann nicht immer aufs Elterntaxi verzichtet werden, und das Kind muss aus triftigen Gründen mit dem Auto zur Schule gefahren oder dort abgeholt werden. Eltern sollten aber wissen, dass sie so zwar ihr eigenes Kind sicher zur Schule bringen können, aber damit gleichzeitig für andere Kinder ein zusätzliches Gefahrenpotential darstellen. Insbesondere in unmittelbarer Schulnähe und bei unübersichtlichen lokalen Verhältnissen können Schulkinder durch herannahende, herausfahrende oder schlichtwegs unglücklich parkierte Elternautos gefährdet werden. Der durch die elterlichen Autos verursachte Mehrverkehr ist in jedem Falle ein Gefahrenpotential.

Der Elternrat der Primarschule Rüti möchte die Eltern für das Thema sensibilisieren und erarbeitet deshalb - gemeinsam mit Schule und Behörden - einen Flyer, der mehrsprachig auf diese Problematik aufmerksam macht. Ausserdem soll darin auch auf die jeweiligen lokalen "Brennpunkte" (z.B. unübersichtliche Zufahrten, Parkiermöglichkeiten etc.) der einzelnen Schulareale hingewiesen werden.

Ziel ist es, die elterlichen Fahrten soweit als möglich zu veringern, und den Schulweg für alle sicherer zu machen.

Es ist geplant, dass diese Informations-Flyer direkt an den Schulen vor Ort an die jeweiligen Elterntaxis abgegeben werden.

Siehe auch Artikel im «Rütner» und "ZO" vom August 2013 (Download unter Infos / Medienarbeit)

   















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